Dienstag, 19. Juli 2016

Addicted to you (Reihen-Rezension)

Titel der Reihe: Addicted to you


Teile: 3  (Trilogie)

Autor/in: M. Leighton


Verlag: Heyne 


Seiten: 336 / 304 / 368


Preis: 8,99 €


Inhalt des 1. Teils: 

Auf einem Junggesellinnenabschied lernt die Studentin Liv den coolen Clubbesitzer Cash kennen, einen Bad Boy, wie er im Buche steht. Eigentlich hat Liv genug von Typen wie ihm, zu oft hat sie sich in der Vergangenheit schon die Finger verbrannt. Per Zufall lernt sie seinen Bruder Nash kennen und ist verwirrt – die beiden sind Zwillinge, könnten aber nicht unterschiedlicher sein. Nash verkörpert alles, wonach sie bei einem Mann immer gesucht hat, ist charmant, intelligent und zuverlässig. Liv ist hin- und hergerissen, und auch die beiden Brüder können ihr Verlangen nach ihr nur schwer bändigen. 

Meine Meinung:

Ich glaube, diese Trilogie war die erste, die ich je gelesen habe, bei der mir der zweite Teil am besten gefallen hat. 
Aber von vorne...die ersten beiden Bände der Trilogie waren gut. Zwar war die Geschichte ziemlich raffiniert und kaum vorhersehbar und die Story an sich keineswegs 0815. Die Personen, meiner Meinung nach, aber schon. Weder Cash, noch Nash (die beiden Zwillinge) und auch die Protagonistin Olivia hatten eine tief ausgebauten Charakter. Zudem fand ich den Schreibstil nicht unbedingt immer flüssig zu lesen und manchmal etwas komisch formuliert (wobei das von Teil zu Teil besser wird. Oder vielleicht habe ich mich auch einfach nur dran gewöhnt)
Mir hat der zweite Band am besten gefallen, weil zu den klassischen New-Adult-Roman-Elementen eine Geschichte, die teils fast schon an ein Krimi erinnert hat, hinzu gekommen ist. Das Buch war nicht nur süß und sexy, sondern auch wirklich spannend. 
Zum dritten Teil kann ich sagen, dass ich mein Allgemeinwissen tatsächlich in Frage stellen musste. Erst mal sind die beiden Protagonisten im 3. Teil, anders als in den ersten beiden, zwei Personen, die mir nach den ersten beiden Büchern eher unsympathisch waren, was wohl keine sonderlich gute Grundlage für diesen Teil geschaffen hat. Zudem wurde in diesem Buch dieser "Kriminalfall" aufgelöst, und damit hatte ich wirklich meine Probleme. Es geht einfach relativ viel um juristische Sachen und Taten, von denen ich, obwohl meine Mum in dem Bereich arbeitet, nicht so sonderlich viel Ahnung habe (wohl aber auch nicht weniger, als der normale Durchschnitts-Teenie) Somit waren einige Handlungen und Gespräche für mich eher schlecht nachzuvollziehen und relativ langweilig. Obwohl das Ende dann etwas offen ist, würde ich, hätte ich die Bücher noch nicht gelesen, glaube ich, nur die ersten beiden Bücher lesen. Am dritten hatte ich eigentlich gar keinen Spaß mehr und musste mich teils sogar zwingen, weiter zu lesen, damit ich irgendwie voran komme. Zudem war er sehr voraussehbar.

Im Großen und Ganzen würde ich sagen, es ist eine durchschnittliche 4-Sterne-Trilogie. Da der erste Teil von mir 4, der zweite sogar 4,5 und der dritte dann nur noch 3 Sterne bekommen hat, ist es nichts herausragendes.


  

Montag, 11. Juli 2016

Erebos (Rezension)

Titel: Erebos 


Autor/in: Ursula Poznanski 


Verlag: Loewe


Seiten: 485


Preis: 9,95 €






Inhalt:

Nick ist süchtig nach Erebos, einem Computerspiel, das an seiner Schule von Hand zu Hand weitergereicht wird. Die regeln sind äußerst streng: Jeder hat nur eine Chance, Erebos zu spielen. Er muss dabei immer alleine sein und darf mit niemandem über Erebos reden. Wer dagegen verstößt oder seine Aufgaben nicht verstößt, fliegt raus und kann das Spiel auch nicht mehr starten. Was aber am merkwürdigsten ist: Erebos verteilt Aufträge, die nicht in er virtuellen Welt, sondern in der Wirklichkeit ausgeführt werden müssen. Fiktion und Realität verschwimmen auf irritierende Weise. Und dann befiehlt das Spiel Nick, einen Menschen umzubringen...

Meine Meinung: 

Nachdem ich von "Layers", einem neuen Buch von Ursula Poznanski so begeistert war, musste ich natürlich auch ihren überaus bekannten Jugendthriller "Erebos" lesen. 

Erst mal kann ich sagen, dass ich in meiner Freizeit keine Computerspiele spiele und erstmal dachte, ich könne mit dem Buch nicht sonderlich viel anfangen. Daran liegt es wahrscheinlich auch, dass ich die langen Szenen, die in der fiktionalen Computerwelt Erebos gespielt haben, teils etwas uninteressant und lang fand. Aber insbesondere ab der Mitte des Buches, wo sich das wieder etwas legt, fand ich die Geschichte echt klasse. 
Sogar für einen Nichtkenner im Gebiet Computerspiele wurde alles so erklärt, dass ich es verstehen konnte.
Die Protagonisten, insbesondere Nick, machen teils eine ziemliche Wandlung durch und ich war echt leicht geschockt von Nick. Auch die anderen Personen waren ziemlich gut durchdacht, teilweise sehr liebenswert, aber auch das Gegenteil.
Immer wenn Nick zum Beispiel darüber gegrübelt hat, wer im Spiel Erebos welche Person auf seiner Schule ist, habe ich mitgerätselt.

Die Geschichte ist unglaublich definiert und detailreich und ziemlich geschickt durchdacht. 
Es ist für jeden, egal ob er Thriller normalerweise liest (tue ich nämlich eher nicht) empfehlenswert. Egal ob Junge oder Mädchen, 12 oder 16 Jahre alt. Ich habe dem Buch, da ich es kaum aus der Hand legen konnte, 5 / 5 Sternen gegeben.