Montag, 19. Dezember 2016

Mandelblütenliebe (Rezension)

Titel: Mandelblütenliebe 

Autorin: Anja Saskia Beyer 

Verlag: Amazon Publishing 


Seiten: 324


Preis: 9,99€ (Taschenbuch), 4,99€ (E-book)

           bzw auf Kindle Umlimited verfügbar 

ISBN: 978-1503938755


zum Buch




Inhalt:

Als Milla vom Tod ihrer spanischen Großmutter erfährt, fliegt sie Hals über Kopf nach Mallorca - wo sie schon mehrmals im Urlaub war, sich aber noch nie mit ihrer Familienvergangenheit beschäftigt hat. Doch nun möchte sie herausfinden, warum ihre Mutter nie von ihrer eigenen Familie erzählt und so oft kalt und distanziert zu ihr ist. So begibt sie sich auf die Spuren ihrer Vergangenheit und ihrer Großmutter Abbi und muss sich gleichzeitig die Frage stellen - ist ihr Freund Paul wirklich der, den sie bald heiraten möchte? Und was ist mit Leandro, den sie auf der spanischen Insel kennenlernt und der so romantisch und einfach perfekt wirkt?


Meine Meinung:

Zunächst möchte ich mich bei der Autorin für das E-book bedanken, das sie mir freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.
Obwohl ich ein Freund des Winters bin, konnte ich auch im kalten Dezember mit diesem Roman wunderbar ins warme Spanien flüchten und habe den Frühling auf Mallorca genießen können.
Milla ist mir sofort ans Herz gewachsen, da sie eine völlig realistische Protagonistin war, die mal störrisch und selbstbestimmt, aber auch total liebenswert sein konnte. Auch die anderen Charaktere wirkten wie aus dem wahren Leben entsprungen, wenn auch Pauls Charakter mich bis zum Ende immer wieder verirrt hat, da ich diesen manchmal nicht ganz verstehen und einordnen konnte. 
Das ganze Buch ist in zwei Zeitebenen erzählt, einmal gibt es die Geschichte von Milla, die den Spuren ihrer Familie auf Mallorca folgt, und zwischendurch der wieder die von Abbi, ihrer Großmutter, als diese in ihren besten Jahren war und ihre erste große Liebe kennengelernt hat. Die ganze Familie, inbegriffen Sarah (Mills Mutter und Abbis Tochter) habe ich schnell lieben gelernt, wenn auch sie von kalten Gefühle und Verschwiegenheit geprägt war. So war es besonders schön anzusehen, wie sich Sarah ihrer Tochter immer mehr geöffnet hat und in ihrer Heimat aufgeblüht ist.
Ich habe Millas Willen, mehr über ihre eigene Vergangenheit zu erfahren, sehr gut nachvollziehen können und mich sehr gerne mit ihr auf diese Reise begeben. Insbesondere die einzelnen Liebesgeschichten haben das Buch unglaublich süß gemacht, auch wenn mir einige Entscheidungen der betreffenden Personen etwas plötzlich kamen. Leider habe ich am Ende etwas den Kontakt zwischen Milla und ihrer besten Freundin, die sie aus Deutschland unterstützt etwas vermisst, da die beiden sich wirklich nahe stehen. Zudem hätte ich gerne noch ein paar mehr Informationen über Abbi gehabt und auch ihre Beziehung zu ihrer besten Freundin hat mich irgendwie ein bisschen verwundert.

Insgesamt fand ich das Buch eine wirklich süße und unterhaltende Lektüre. Jedoch hat mir ein bisschen die Spannung oder der Pepp gefehlt. Ich kann das Buch wirklich weiter empfehlen, insbesondere für alle, die Spanien genau so gerne haben wie ich. Ich gebe Mandelblütenliebe 4/5 Sterne.


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