Mittwoch, 12. April 2017

Ewig dein (Rezension)


Titel: Ewig dein

Autorin: Janet Clark

Verlag: cbj

Seiten: 400

Preis: 16,99€ (gebunden), 13,99€ (e-book)

ISBN: 9783570173664

zum Buch


Inhalt:
Nach dem Tod ihrer Mutter hat sich für Josie und ihre Familie, die auf einer Pferderanch leben, sowieso schon so viel verändert, aber das ist fast gar nichts zu dem Moment, als Ray in ihr Leben tritt. Ihr Zuhause wird zum Schauplatz sonderbarer Ereignisse und sowohl sie, als auch ihre Mitmenschen stehen unter großer Gefahr. Und das, obwohl sie Ray doch einfach nur lieben möchte.


Meine Meinung:
Das Cover von "Ewig dein" ist wunderschön, kann theoretisch auch mit dem Inhalt des Buches verbunden werden und war der erste Grund, weshalb ich es lesen wollte. 
Wenn man Josie am Anfang des Buches mit ihren beiden engsten Freunden, Gabriel und Dana, kennenlernt, waren mir alle drei sofort sympathisch, sie waren aber tatsächlich auch die einzigen Charaktere, zu denen ich während des Lesens eine gute Bindung aufbauen konnte. Natürlich wird dem Leser Ray, der junge Mann, in den Josie sich Hals über Kopf verliebt, auch schmackhaft gemacht, aber tatsächlich kannte ich ihn zu wenig, um ihn als mir nahegekommenen Protagonisten zu bezeichnen. Natürlich liegt das unter anderem an seinen Familiären Hintergründen, die Josie und ihren Mitmenschen absichtlich vorenthalten werden, aber obwohl beispielsweise sein Aussehen tatsächlich grob beschrieben wird, konnte ich ihn mir in vielen Situationen einfach nicht gut vorstellen. 
Ich muss jedoch sonst sagen, dass die Personen, obwohl sie mir nicht unbedingt alle sympathisch waren, teils gut aufgebaut waren und von den Charakteren her Ewig dein eine gute Story hatte. 
Zudem fand ich die Rolle von Ray und den Seinesgleichen bis zum Ende etwas befremdend (wobei sie ja theoretisch fast normale Menschen sind), wo das Buch doch in unserer normalen Welt spielt.



Auch die Location hat mir wirklich gut gefallen, nicht nur weil ich ganz gern Pferde mag, die in dem Buch eine (nicht zu große) Rolle spielen, da Josie mit ihrem Vater und ihrem Bruder ja auf einer Ranch wohnt, sondern auch weil Angels Keep, die Stadt, in dem das ganze stattfindet, nett aufgemacht ist.

Da ich vor dem Lesen nicht wusste, dass der Roman Fantasy-/ beziehungsweise Mysteryelemente war, hat mich das tatsächlich ein bisschen überfordert, insbesondere auch, weil ich das ganze bis zum Ende nicht ganz verstanden habe. Für mich hatte das Buch sehr viele verwirrende Situationen, die zwar zur Story gepasst, das Lesen aber etwas mühsam für mich gemacht haben. Zudem gab es einige Situationen, die bis zum Ende nicht wirklich aufgeklärt wurden und dadurch die Geschichte nur komplexer machen.

Insgesamt kann ich aber sagen, dass ich das Ende tatsächlich ganz gelungen fand, wobei es für mich nicht unbedingt für den ersten Band einer Reihe spricht, was es, wie ich jetzt rausgefunden habe, tatsächlich ist, da für mich die Geschichte so eigentlich ganz gut abgeschlossen ist.


Zum Schreibstil von Janket Clark kann ich sagen, dass er mich, genau wie in einem anderen Buch, dass ich schon von ihr gelesen habe (Rezension hier) nicht vollkommen überzeugen konnte. 

Alles in allem hat "Ewig dein" eine gute Story, hinter der eine interessante Idee steckt, mir hat aber eindeutig das Etwas gefehlt und es gab doch einige Punkte, die mich ein bisschen gestört haben, weshalb es für mich im Endeffekt 3,5 (mit Tendenz zu 4) von 5 Sternen bekommt.



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